Mit Yoga abnehmen

Frau will mit Yoga abnehmenMit Yoga abnehmen ist leichter als gedacht, und so rückt die Trendsportart nicht nur das Wunschgewicht in Reichweite, sondern gewöhnt den Körper dabei auch langsam wieder an den Sport.

Wer sich lange nicht mehr sportlich betätigt hat, eventuelle Probleme mit dem Gewicht, den Knien oder dem Rücken, bzw. ganz einfach keine Lust auf langweiliges Joggen, Walken oder Radfahren hat, der kann nicht nur mit Yoga abnehmen, sondern auch schnell und sanft Muskeln aufbauen und die Sehnen dehnen. Auch für sportliche Naturen ist Yoga perfekt um richtig ins Schwitzen zu kommen, überschüssige Pfunde zu verlieren und den Körper dabei optimal zu formen. Je nach Ziel und Konstitution könnt ihr daher zwischen verschiedenen Yoga- Arten wählen:

Hatha Yoga:

Alle modernen Yogastile entwickelten sich aus dem Hatha Yoga. Der Stil des Hatha Yoga zeichnet sich aus durch eine ausgeglichene Mischung aus Übungen, der Atemtechnik und Meditation. Körper, Geist und Seele werden gleichermaßen beansprucht.

Gut für: Einsteiger, die Yoga von Grund auf richtig lernen wollen.

Flow Yoga:

Dieser Yogastil verbindet Asanas (Übungen), Pranayama (Atem) und Mudras (Handgesten) zu fließenden Sequenzen (Flow). Die “Flows” sind festgelebte Bewegungsabfolgen, die von Basic bis Level 7 reichen. Der Name TriYoga steht für das Streben nach Einheit von Körper, Geist und Seele.

Gut für: alle, die Yoga von Anfang an lernen möchten und denen feste Abfolgen gefallen.

Bikram Yoga:

Bei der Methode des Bikram Yoga stehen eine immer gleich bleibende Abfolge von Asanas im Mittelpunkt, die sich auf Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination konzentrieren. Bei 38° Grad wird der Körper erhitzt und damit die Gelenke, Sehnen und Muskeln geschmeidig gemacht. Da bei dieser Form von Yoga abnehmen aufgrund der hohen Temperatur recht schnell geht, gilt es als das Lifestyle-Yoga der heutigen Zeit.

Gut für: jeden, der die Hitze verträgt und Yoga eher sportlich sieht.

Power Yoga / Yoga-Pilates:

Das Power Yoga oder Yoga Pilates wird meist in Fitnessstudios als Workout praktiziert. Hier stehen Leistungsfähigkeit, körperliche Kraft und Ausdauer im Vordergrund. Die Asanas werden fließend miteinander verbunden. Nur selten findet die Spiritualität hier Platz.

Gut für: alle, die Kondition, Muskeln und Kraft aufbauen wollen und dabei ins Schwitzen kommen möchten.

 

Wunder sollten allerdings nicht erwartet werden. Um mit Yoga abnehmen zu können, sollte langsam an die neue Sportart herangegangen werden. Lasst eurem Körper Zeit, sich umzustellen ohne ihn dabei zu überfordern. Dann werdet ihr die Kilos auch langfristig los!

Was ihr dabei essen solltet, sagt euch euer Körper selbst. Wie fühlst du dich nach einem scharfen Essen? Wirst du nach dem Verzehren von Fleisch müde, oder gibt es dir Kraft? Entgegen der Tipps von Ernährungsberatern gibt es keine allgemein gültigen Lösungen, ihr müsst selbst herausfinden, was euch gut tut, und was nicht.

Es gibt eine yogische Ernährungsphilosophie, in der zwischen verschiedenen Nahrungsmitteln, die uns entweder zufrieden, aktiv oder schlecht gelaunt zurücklassen, unterscheidet. Yoga gibt also nicht nur eine funktionierende Sportanleitung, sondern auch ein Gefühl für Ernährung. Wer allerdings nicht allzu spirituell veranlagt ist, sollte Yoga als Sport ansehen, der ein neues, besseres Körpergefühl erweckt, Sehnen dehnt, Muskeln aufbaut und Pfunde purzeln lässt.

Ausprobieren schadet nicht. Ihr werdet herausfinden, dass es tatsächlich Spaß macht und viel bringt!

Solltet ihr noch mehr zu Yoga erfahren wollen, dann schaut doch mal auf Yoga-jetzt!

Foto: © martinl, stock.xchng

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