Windsurfen, Wellenreiten und Kitesurfen

Windsurfen, Wellenreiten und Kitesurfen sind für Anfänger relativ schwierig zu erlernen. Gerade das nötige Geschick, auf dem Surfbrett stehen zu bleiben, müssen Sie trainieren. Haben Sie den Dreh aber einmal raus, macht es sehr viel Spaß.

Windsurfen

Windsurfen

Beim Windsurfen nutzen Sie den Wind, um voran zu kommen. Dabei müssen Sie das Segel so drehen, dass der Wind Sie in die richtige Richtung treibt.
Zum Windsurfen benötigen Sie zunächst ein geeignetes Surfbrett. Als Anfänger sollten Sie stabil im Wasser liegende Bretter nehmen mit viel Volumen. Fortgeschrittene können mit kleineren Surfbrettern dagegen besser manövrieren. Das Segel (Rigg) sollte für Kinder natürlich deutlich kleiner sein als für Erwachsene. Sehr gute Riggs sind Kevlar-verstärkt. Der Härtegrad und die Biegefähigkeit des Segelmastes müssen zum jeweiligen Rigg passen (siehe Herstellerangabe). Der Gabelbaum des Riggs zum Festhalten und Trimmen besteht meistens aus Aluminium. Für einen besseren Halt sind die Holme des Gabelbaumes oft mit EVA (Ethylenvinylacetat) beschichtet.
Windsurf-Spots sind etwa die Nord- und Ostsee, Dänemark, Südafrika, Ägypten, Brasilien, die Karibik, Australien, Frankreich und Portugal. Im Internet finden Sie dort und an anderen Orten Surfschulen, in denen Sie das Windsurfen lernen können. Auf eigene Faust ist das Erlernen dieser Wassersportart nicht so leicht. Mehr Infos für Anfänger hier: www.windsurfen-lernen.de

Foto: stylesr1 / www.freeimages.com

Wellenreiten

Wellenreiten

Wellenreiten (Surfen) ist – wie der Name schon verrät – das Surfen auf Wellen. Fortgeschrittene Surfer sind oft auf der Suche nach großen Wellen.
Wie beim Windsurfen sind die Surfbretter unterschiedlich groß. Kleinere Bretter (Shortboarding) sind wendiger, größere (Longboarding, z. B. Minimalibus) geben mehr Stabilität und kippen nicht so leicht. Zur Sicherheit verfügen Surfbretter über eine Leine, die das Brett und das Fußgelenk des Surfers verbindet (sog. Leash). Vor allem auf Reisen sollten Sie das Brett mit einer Schutzhülle versehen. Viele Surfer verwenden Surfwachs für das Board, um einen besseren Halt – gerade nach dem Take-off (Angleiten einer Welle und Springen auf das Brett) – zu haben. Auch bei höheren Wassertemperaturen empfiehlt sich ein Surfanzug (Neoprenanzug).
Wellenreiten können Sie gut am Ursprungsort Hawaii sowie vor den Küsten der USA, in Australien, Südafrika, Portugal, Frankreich, Großbritannien, Südspanien und auf den Kanaren. Natürlich gibt es noch viele andere geeignete Orte. Surfcamps gibt es in den genannten Orten sowie etwa in Costa Rica, Brasilien, Marokko und auf den Malediven. Mehr Infos für Anfänger hier: www.wellenreiten-lernen.de

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Kitesurfen

Kitesurfen

Kitesurfen liegt immer weiterhin im Trend. Der Surfer steht auf einem Board und hält einen Schirm (Lenkdrachen, kite) in die Luft, mit dem er windbedingt vorwärts kommt.
Die Kite-Boards sind relativ klein und wiederum abhängig von der Körpergröße und des Könnens. Die meisten Surfer benutzen widerstandsarme Twin Tips (TT). Mit diesem Board können Sie in beide Richtungen fahren. Die Bar verbindet den Surfer durch mindestens zwei bis zu 30 Meter lange Leinen mit dem Schirm. Es gibt auch 4- bzw. 5-Leiner. Die Leinen dienen der Steuerung, des Bremsens und der Kraftübertragung. Die Größe des Schirmes hängt maßgeblich von der Windstärke ab. Je stärker der Wind, desto kleiner sollte Ihr Schirm sein. Auch Anfänger sollten kleinere Schirme wählen. Aufgrund der teilweise starken Zugkräfte sollten Sie sich ein Trapez umschnallen, das mit der Bar verbunden wird. Einige verwenden zusätzlich eine Prallschutzweste und einen Helm.
Gute Kitesurf-Spots sind z. B. Nord- und Ostsee, Dänemark, Frankreich, Portugal, Südafrika, Australien und die Karibik. Kite Camps finden Sie etwa in Ägypten, Brasilien, Australien und Europa. Mehr Infos für Anfänger hier: www.kitecity.de

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